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Blog & Podcast

4 Gründe warum Work-Life-Balance nichts mit moderner Führung zu tun hat

Mark Poppenborg   5 Kommentare

Bonding geht anders. Über Work-Life-Balance wurden schon ganze Bücherregale vollgeschrieben. Immer wieder geht es darum, sich nicht von der Arbeit auffressen zu lassen. Einen Ausgleich zu schaffen. Neben dem Job auch noch andere – erfüllende – Tätigkeiten auszuüben. Dinge, die den Akku wieder aufladen. Man sprich von der sogenannten Quality Time – der wenigen Zeit, die man für die wichtigen Dinge im Leben hat. Und die soll man gut nutzen. Sich Zeit für die Familie nehmen oder fürs Hobby. Das haben auch die Unternehmen verstanden. Sie haben verstanden, dass sie ihren Mitarbeitern genau diese Möglichkeiten bieten müssen. Genug Freiraum nämlich. Und zwar NEBEN der eigentlichen Arbeit. Das wird umso wichtiger als Talente heute sehr schwer zu bekommen – und fast… weiterlesen

Was ist eigentlich Scrum?

Alexander Krause   3 Kommentare

Über Scrum Master, das agile Manifesto & Co. Die meisten Unternehmen bewegen sich heute in zunehmend unberechenbaren Umgebungen. Klassische Projektmanagement-Methoden geraten dabei an ihre Grenzen. Um den Ansprüchen nach Flexibilität, Planbarkeit, Nutzerorientierung und Mitarbeitermotivation gerecht zu werden hat die IT-Branche nun auf „agile Methoden“ umgestellt. Auch viele andere Branchen beginnen agiles Vorgehen einzusetzen. Mit einem Anteil von 86% ist Scrum die meist genutzte agile Methode (Studie Status Quo Agile 2014). Das Wort Scrum entstammt dem Rugby und bedeutet „angeordnetes Gedränge“. Das Team drängt sich um die Aufgabe. Richtung, Regeln und Rollen sowie Zeit und Ort sind festgelegt aber im Gedränge kommunizieren die Teammitglieder und planen jeden Spielzug der Situation entsprechend neu, so reagieren sie auf das jeweilige Umfeld und werden… weiterlesen

Wie man in einem Wertstrom mit Komplexität umgeht

Mark Poppenborg   3 Kommentare

Eine Übung für den Alltag eines modernen Unternehmens Im letzten Blogbeitrag (Wieso der Taylorismus doch nicht ausgedient hat) hatten wir vor der Gefahr gewarnt, Steuerung grundsätzlich zu verteufeln. Denn das wäre nicht nur reichlich naiv, sondern sogar wirtschaftlich hoch riskant. Steuerung ist die zur Verfügung Stellung von bereits vorhandenem Wissen in Form von Anweisungen, Prozessbeschreibungen, Regeln oder Methoden für Probleme, die man schon kennt. Steuerung ist immer nur dann schädlich, wenn es sich um ein Problem handelt, das so noch nie da war. Dieser Fall kommt heute natürlich deutlich öfter vor als noch vor 40 Jahren. Und deshalb wird Selbstorganisation und dezentralisierte Entscheidungsfreiheit derzeit auch ganz zurecht gefordert. In diesem Blog-Artikel will ich ein konkretes Vorgehen aufzeigen, wie man Vorgänge im… weiterlesen

Wieso der Taylorismus doch nicht ausgedient hat

Mark Poppenborg   3 Kommentare

Wo Top-Down-Steuerung auch heute noch ein Segen ist. Mantra artig haben wir es wiederholt – auf unseren Blogs, im Rahmen unserer Wevents. Letztlich überall, wo wir beisammen saßen: Selbstorganisation ist das A&O in der neuen Arbeitswelt. Lasst den Leuten Freiraum. Lasst sie sich entwickeln. Wirkliche Problemlösung entsteht nur dort, wo Vorschriften aufhören. Und das ist auch alles gut und richtig. Unterschreiben wir nach wie vor. Allerdings müssen wir in unserer gemeinschaftlichen Fankurve ein bisschen aufpassen. Aufpassen, dass wir nicht in ein Dogma geraten. Denn dann kommt man dermaßen in Fahrt, dass man den Bogen überspannt. Im Namen der Selbstorganisation lösen Unternehmen dann möglicherweise unreflektiert sämtliche Abteilungen auf. Schaffen all die leidigen Schnittstellen ab. Sie stampfen das komplette Regelwerk ein. Unterschriftenmappen… weiterlesen

Verbunden im Konsent – Was ist Soziokratie?

Bernd Oesterreich   Keine Kommentare

Vier Prinzipien der soziokratischen Kreisorganisation Die Soziokratie als verbesserte Form der Demokratie wurde vom niederländischen Reformpädagogen Kees Boeke (gesprochen „Büke“ und nicht „Böke“) begründet. Er schilderte dasKonzept 1946 in seinem Buch Redelijke ordening von de mensengemeenschap (etwa: Vernünftige Ordnung der menschlichen Gemeinschaft). Seine Frau erzählte später, dass ihr Mann die Grundprinzipien kurz vor Kriegsende 1945 in einem Essay mit dem Titel „Geen Dictatuur!“, also „Keine Diktatur!“ formulierte, den er in seiner Manteltasche mit sich trug und deshalb beinahe von den Nazis erschossen wurde. Ganz allein aus den Fingern gesaugt hat sich Boeke das Konzept nicht. Er wurde vom konsensbasierten Entscheidungsprinzip der Quäker, deren Glaubensgemeinschaft er angehörte, und vom französischen Philosophen Auguste Comte inspiriert. Das Wort Soziokratie selbst leitet sich aus dem lateinischen „socius“ (gemeinsam, verbunden) und dem griechischen „krateia“… weiterlesen

Wieso eine Fehlerkultur bei der Arbeit Unfug ist

Mark Poppenborg   Keine Kommentare

Fehler vs. Irrtum Wenn euer Kleiner zum ersten Mal eine Treppe herunter steigen will, werdet ihr ihn dann einfach kopfüber runterstürzen lassen? Nach dem Motto: „Dann weiß er, dass das so nicht geht“? Nach mehreren Stürzen und Blessuren wird er dann wohl begriffen haben, dass man am besten rückwärts runter klettert, wenn man sich noch nicht so sicher auf seinen zwei Beinen bewegt. Das macht doch kein Mensch! Vielmehr werden wir dem Kleinen doch gleich am Anfang sagen, dass Rückwärts-Krabbeln die beste Alternative für den Einstieg ins Treppen-Geschäft ist. Warum denn damit hinter dem Berg halten? Fehler zulassen ist hip. Unternehmen tun heute aber oft genau das, sie fordern Fehler geradezu ein: „Mitarbeiter müssen Fehler begehen dürfen. Denn aus Fehlern… weiterlesen

Geht es eigentlich auch ohne Urlaubsanträge?

Mark Poppenborg   Keine Kommentare

Über die ungewollte Wirkung von Urlaubsanträgen. „Wochenend‘ und Sonnenschein…“ Verträumte Gesichter in der Hängematte, romantisches Diner am Strand, mit „Ich bin dann mal weg.de“ dem Alltag entfliehen. Keine Frage: Urlaub ist herrlich. Es gibt wohl kaum etwas, in dem wir uns alle so dermaßen einig sind. Nicht umsonst spricht man auch von „den schönsten Wochen des Jahres“. Abschalten und Tapetenwechsel bringen neue Impulse und lassen uns auftanken. Soweit so gut. Trotzdem ist da dieser fahle Beigeschmack. Die omnipräsente Angst, die Arbeit könnte liegen bleiben. Kundenanrufe könnten ins Leere und Aufträge verloren gehen. Einer muss die Sache am Laufen halten! Damit das nicht passiert, muss einer ein Auge drauf haben. Ein Auge darauf, dass immer ein gewisser Teil der Mannschaft an… weiterlesen

Wieso so viele Deiner Ideen immer im Sand verlaufen

Mark Poppenborg   Keine Kommentare

Nur Ignoranz bringt Erfolg.   Du bist ein echter Tausendsassa! Immer mehrere Bälle in der Luft. Du bist gut in deinem Job. Und nach Feierabend bereitest du dich auf den nächsten Triathlon vor. Ist das Wetter gut, streunst du mit deiner Kamera durch den Kiez. Schräge Typen zu fotografieren – das hat es Dir echt angetan. Wer weiß, vielleicht kannst du daraus mal ein Business machen? So richtig glücklich bist du ja nicht mehr in deinem Job… Und neulich hat dir ein guter Bekannter beim Feierabendbier von diesem spannenden Projekt erzählt. Er will gemeinsam mit seinem Freund einen Soul-Club aufmachen. Endlich mal was für euresgleichen in der Stadt! Ob du mitmachen willst, fragt er. Spontan sagst du zu… Einer geht… weiterlesen

So funktioniert Führung ohne Vorgesetzte

Mark Poppenborg   Keine Kommentare

Der wichtige Unterschied zwischen formaler und natürlicher Hierarchie   Es ist wie verhext. Eine Truppe begeisterter Unternehmer stellt etwas Spannendes auf die Beine. Der Markt reagiert euphorisch. Und so gewinnt das Geschäft an Fahrt. Das Unternehmen wächst. Und dann kommt er jedes Mal, der Tag, an dem einer nach einer zusätzlichen Führungsebene ruft. Dann geht’s los. Stellenbeschreibungen werden geschrieben und die einzelnen Teams nach passenden Führungskandidaten durchsucht. Die Mitarbeiter werden ebenfalls gehört, es soll ja schließlich fair und demokratisch ablaufen. Und am Ende guckt noch einer von draußen drauf. Nicht, dass da irgendwelche „Kumpeleien“ ablaufen. Man will schließlich keinen Fehler machen. Man will die Besten an der Spitze sehen. Logisch. Warum dieser ganze Zirkus? Es lief doch alles gut. Das… weiterlesen

So entstehen unsere Blogartikel über moderne Unternehmensführung und die Zukunft der Arbeit

Mark Poppenborg   4 Kommentare

In 5 Schritten zum guten Blogbeitrag Regelmäßig gute Blogartikel zu schreiben ist harte Arbeit. Insbesondere über solche schweren Themen, wie moderne Unternehmensführung und die Zukunft der Arbeit. Wir wollen diesbezüglich vollständig transparent gegenüber unseren Lesern sein. Deshalb soll dieser Artikel das Zustandekommen unserer Blogartikel im Allgemeinen erklären. Und vielleicht betreibst Du auch einen Blog und kannst Dir etwas von uns abschauen oder hast noch eine gute Idee für uns. Diesen Blogbeitrag den Du gerade liest habe ich selbst geschrieben (Mark Poppenborg). Doch das ist nicht bei jedem Artikel der Fall, auch wenn Du oben meinen Namen siehst. Auf folgende Weise entstehen unsere Blogartikel in 5 einfach Schritten 1. Das Briefing Ich habe eine Idee für einen Artikel über moderne Unternehmensführung… weiterlesen

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