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Blog & Podcast

Recruiting: Worauf es im 21. Jahrhundert ankommt

Mark Poppenborg   6 Kommentare

Die Gefahr der digitalen Verblödung im Recruiting In Zeiten von Bots und asynchronen Videointerviews stellt sich die Frage, worauf es beim Recruiting wirklich ankommt. Denn was viele Recruiter bei all der Begeisterung über Digitalisierung und die Hoffnung auf Verbesserung ihrer Kennzahlen übersehen: Am Ende kommt es darauf an ob ein Team Höchstleistung erbringen kann, nicht ob ein Einzelner über errechnete Fähigkeiten verfügt. Ein Bewerbungsprozess aus dem 21. Jahrhundert Jan stolpert bei seiner Suche nach interessanten Jobs über eine Stellenanzeige bei LinkedIn. Er macht sich auf den Weg zu der Bewerberseite des Unternehmens und startet den Bewerbungsprozess. Erfreut stellt er fest, dass sein Lebenslauf nicht angefragt wird. Auch ein Assessment Center steht nicht in Aussicht. Das fand er immer schon albern,… weiterlesen

Alle Jahre wieder… Tipps & Tricks zum Umgang mit den jährlichen Mitarbeitergesprächen

Jana Meitzner und Katharina Staudinger   4 Kommentare

So zuverlässig wie jedes Jahr Weihnachten vor der Tür steht, starten zum Jahresanfang wieder die Prozesse rund um die Zielerreichungen und Zielvereinbarungen. Die alljährlichen Mitarbeitergespräche stehen an und wie jedes Jahr beginnt das Schauspiel, in dem die Akteure ihre festgelegten Rollen einnehmen: Personalabteilungen, die tracken ob die Gespräche angestoßen sind, Pflichtbewusste Führungskräfte, die diese Gespräche führen, obwohl sie einfach keine Zeit finden, weil der nächste Kundentermin „droht” oder das Projekt auf rot steht und Mitarbeiter, die sich auf diese Gespräche intensiv vorbereiten und ihre Argumentationsstrategien zusammenbauen, um im Zweifelsfall gut gewappnet zu sein für die Diskussion, ob ihre Ziele nun zu 90 oder 100% erfüllt sind – denn von dieser Einschätzung hängt immerhin der Bonus für das letzte Jahr ab…. weiterlesen

Die Befreiung der Doppelagenten

Mark Poppenborg   2 Kommentare

Wieso es für Selbstorganisation keine High Performer braucht: Ich kriege häufig zu hören, dass man für Selbstorganisation einen ganz bestimmten Mitarbeitertyp bräuchte. Es wolle nämlich nicht jeder Verantwortung übernehmen, heißt es. Manche Menschen bräuchten jemanden, der ihnen sagt, wo es langt geht. Ich behaupte: Die Arbeit in einem – nennen wir es mal – post-tayloristischen Unternehmen ist erfrischend leicht im Vergleich zu den Herausforderungen, die im Traditionsunternehmen zu bewältigen sind. Doppelagenten im Einsatz In der packenden und hochkarätig besetzten Neuauflage der John le Carré Verfilmung „Dame, König, As, Spion“ aus dem Jahre 2011 kann man sich ein Bild davon machen. Oder in den aktuellen Nachrichten. Ich bleibe aber lieber bei der Fiktion. In dem Film muss sich der von Colin Firth… weiterlesen

Was der Schlaf mit Unternehmertum zu tun haben kann

Der Podcast für die Neue Wirtschaft
Isabel Brandau   Keine Kommentare

Die neue Folge unseres Podcastformats „Unternehmertum im Gespräch“ Mit dem Podcastformat „Unternehmertum im Gespräch“ möchten wir Themen rund um Entrepreneurship, Unternehmerntum und Gründung beleuchten. Heute erscheint die zweite Folge, bei der Du mir über die Schulter schauen kannst, während ich zusammen mit 70 anderen Absolventen den Jahreskurs der Stiftung Entrepreneurship in Berlin belege – und dabei selbst meinem Wunsch nach mehr Unternehmertum nachgehe. In dieser Folge habe ich Marie Finkl interviewt – die Berliner Designerin brennt mit einer beeindruckenden Energie für das Thema Schlaf. Auf dem Weg zu ihrer Vision eines Schlaf-Museums initiiert Marie außerdem weitere spannende Projekte, von denen sie uns hier berichtet. Wenn Du Schlafprobleme hast, Dich Selbstverwirklichung qua Unternehmertum interessiert oder Du Dich einfach von einer äußerst… weiterlesen

Die besten Mitarbeiter machen noch lange nicht die beste Mannschaft

Der Podcast für die Neue Wirtschaft
Mark Poppenborg   Keine Kommentare

Gesichter der Neuen Wirtschaft: Stefan Kermas im Interview Eine neue Folge in unserem Podcastformat „Gesichter der Neuen Wirtschaft“. In unserem Gespräch mit Stefan Kermas, Trainer der deutschen Hockey Nationalmannschaft, haben Lena und mich die Parallelen des Leistungssports zu aktuellen Debatten in der Wirtschaft und der Unternehmensorganisation besonders interessiert. Wir haben uns außerdem über Höchstleistungsteams, informelle Führung, die Rolle des Trainers, Recruiting und Vieles mehr ausgetauscht. Am Ende war es so spannend, dass Lena kaum noch zu Wort kam. Die Folge lohnt sich echt. Mich faszinieren diese Parallelen zum Sport schon immer und ich bin davon überzeugt, dass wir sehr viel voneinander lernen können, wenn wir genauer hinschauen. Stefan ist gelernter Jurist, hat als Geschäftsführer eines Unternehmens rund um Risikomanagement gearbeitet und als… weiterlesen

Über Geld spricht man nicht

Torben Müller   6 Kommentare

In unserer Gesellschaft sind die privaten Finanzen ein Tabuthema. Das eigene Geld, Kredite, Geldanlagen oder sonstige Vermögenswerte, da spricht man nicht gerne drüber. Das gilt für den beruflichen Kontext, in dem über Projektbudgets, Preise oder Sachkosten diskutiert wird, aber in den meisten Fällen nicht über die Gehälter. Und das gilt ebenso für Familienfeiern oder in geselliger Runde mit Freunden. „Bayern – Barcelona gestern Abend, das war ja ein Spiel!“ ist anschlussfähig. „Ich würde euch gerne meine Ideen zur Anlagestrategie vorstellen“ sorgt hingegen eher für Irritation. Nicht, dass hier der Eindruck entsteht, ich diskutiere nicht gerne über eine spannende Fußballpartie. Ich nehme nur wahr, dass Gespräche über private Finanzen auf wenig Resonanz stoßen. Finanzbildung – Fehlanzeige in Deutschland Auch auf den… weiterlesen

Urlaub auf der WOL-Insel

Lars Vollmer   12 Kommentare

Eine neue Methode verbreitet sich aktuell schneller als Schimmel in deutschen Organisationen: »Working Out Loud« oder auch kurz »WOL« nennt sich der Spaß und wird mit ähnlicher Begeisterung aufgenommen wie zu seiner Zeit beispielsweise das Design Thinking. Kein Wunder, schließlich sind Größen wie Bosch und Siemens ganz vorne mit dabei beim WOL-Hype. Die Vorstände loben die Methode inzwischen lautstark. Nun will ich mich auch gar nicht über die Details dieser Praktik auslassen. WOL hat eindeutig einen Nutzen – aber möglicherweise einen anderen, als Du denkst. Kultur ohne Kraft Methoden wie Working Out Loud & Co. bieten in allererster Linie einen Schutzraum, also ein gesichertes Gebiet, auf dem Du etwas ausprobieren oder tun kannst, was sonst so nicht möglich wäre. Denn… weiterlesen

Happy Working Selbstständige – auch wir müssen uns ändern

Isabel Brandau   24 Kommentare

Raus aus dem Silo! Ein persönlicher Blick auf die Positionierung und Vernetzung von Selbstständigen: Anfang Oktober 2017 fand der erste intrinsify Kaminworkshop mit Oliver Gorus in Stuttgart statt, der sich mit der Frage befasste: „Wie positioniere ich mich heutzutage als Solopreneur richtig, wie werde ich als Persönlichkeit erfolgreich?“ Wieso ich daran teilgenommen habe? Nun, ich leide unter einem besonders schweren Fall von „digitaler Introvertiertheit“. Meine Kunden finden mich nicht – wie auch? Ich bin digital bislang kaum präsent – ein bisschen Twitter, ein bisschen Facebook, ein bisschen Xing, mehr als passiver Konsument, anstatt regelmäßiger Sender von inspirierenden Inhalten, die viele Likes ernten. Also muss ich meine Kunden finden, was irgendwie klappt, doch auch sehr mühsam ist, viel Zeit bindet und… weiterlesen

Neues Arbeiten – Die Exponentielle Gefahr

Markus Albers   8 Kommentare

Es spricht vieles dafür, dass das so genannte Neue Arbeiten sein Emanzipationsversprechen nicht einlöst, stattdessen zu massiver Arbeitsverdichtung, ständiger Erreichbarkeit und digitaler Erschöpfung führt. Was ist schiefgegangen? 7.30 Uhr. Ich bin vor einer Stunde aufgestanden. Erster Handgriff: Espressomaschine an. Zweiter Handgriff: Smartphone aus der Ladestation im Bad nehmen, Nachrichten checken. Natürlich hat meine Kollegin gestern Nacht noch auf die Mail geantwortet, die ich ihr um 23.32 Uhr geschickt hatte. Ein Kunde ist in den USA, hat auch geschrieben. Auf Twitter, Facebook, LinkedIn ist eh eine Menge passiert, ich scrolle alle drei kurz mit einer Hand durch, während ich die ersten Schlucke Kaffee nehme. Sehe Links zu drei Artikeln, die mich interessieren, speichere diese in einer App namens Pocket, um sie… weiterlesen

Wirksame Mitarbeiterentwicklung
und -bindung, Teil 2

Sebastian Hollmann   Keine Kommentare

„HR trifft auf Digitalisierung“ Ein Review der Personalexperten mit dem zweiten Teil der Erkenntnisse vom 34. Wevent „HR trifft auf Digitalisierung“ – unter diesem Motto fand Ende November das 34. Wevent in Berlin statt. intrinsify.me brachte unter dem Dach der Neuen Wirtschaft drei große Communities zusammen: Die eigene, die HR- und die Digitalisierungsszene. Sebastian Hollmann hat als Forenpate für das Fachforum „HR und Personalentwicklung im Zeichen von New Work und moderner Unternehmensführung“ acht Experten als Sessiongeber gewinnen können, die an den beiden Tagen mit anderen Teilgebern kontroverse Thesen aus ihrer täglichen Arbeit diskutierten. An Tag 2 gingen sie der Frage nach, wie sich Mitarbeiter nachhaltig entwickeln und binden lassen. Dabei kam auch eine intensive Diskussion über die zukünftige Rolle von HR insgesamt…

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