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Morning Star

In die Liste der happy working places aufgenommen von Lars im Februar 2016 – aus seinem Buch »Zurück an die Arbeit«.

Der Verzicht auf Management und die komplette Selbstführung von Mitarbeitern und Teams ist beim weltgrößten Tomatenverarbeiter, der kalifornischen Morning Star Company das bestimmende Prinzip. Hier gibt es zum Beispiel keine Einkaufsabteilung. Bestellt wird von den Teams selbst. Zusätzlich gibt es eine strategische Gruppe, die Community of Interest, die überlegt, mit welchen Lieferanten die Teams denn überhaupt Rahmenvereinbarungen treffen könnten. Es wird ad hoc überlegt, wer denn im individuellen Fall am besten für Morning Star verhandeln sollte – was ja normalerweise eine zentrale Key-Account-Management-Position übernimmt. Die ausgewählten Mitarbeiter übernehmen temporär diese wichtige Rolle, verhandeln, erzielen ein Ergebnis und dann kehren sie wieder in ihre Teams zurück. Morning Star trennt also strategische Aufgaben von operativen Aufgaben, aber es gibt keine eigenen Abteilungen dafür, sondern es werden einfach die jeweils Fähigsten auf Zeit eingesetzt, so lange, bis die Aufgabe erfüllt ist.

Es gibt einige interessante Filme zum besonderen Führung-Ansatz von Morning Star. Diesen hier wollen wir Dir ans Herz legen:

Deine Erfahrungen mit Morning Star

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