Blogauthor Elisabeth Neuhaus
von Elisabeth Neuhaus  

Bei intrinsify ist Elisabeth zuständig für die Konzeption und Umsetzung neuer Akademieprodukte, moderiert Sessions – sowohl im Rahmen unserer intrinsify Ausbildung für Future Leadership, als auch bei Inhouse-Formaten. Sie hat sich der Frage, wie Organisationen funktionieren und wie Veränderung in Organisationen gelingen kann zuerst mit der klassischen Managementlehre genähert – über Prozessoptimierung und Kennzahlen – und das Potenzial des Menschen vermisst. Dann kam Future Leadership und die Systemtheorie. Und mit ihr der Mut, dass es doch eine logische Erklärung für ihre Störgefühle und Unzufriedenheit mit ihrer eigenen Wirksamkeit gibt. Geschichten und Erkenntnisse, die plötzlich eine Klammer um die unterschiedlichen Sichtweisen auf Organisationen gelegt haben.

Organisationaler Schutzraum in Zeiten von Corona

10. Juni 2021    Keine Kommentare

Eine Frage der Innovationskraft der Organisation

Manchmal bekommt eine Organisation eine Anfrage und es ist irgendwie klar „Das müssen wir machen!“. Doch was machst Du, wenn Du zwar „Ja!“ sagen willst, aber jetzt noch keine Ahnung hast, wie das Problem zu lösen ist. 

Man könnte nun sagen, es ist eine Frage der Innovationskraft der Organisation. Oder eine Frage des Mutes und der Haltung der Person, die entscheidet.

Ich sage: Die Frage ist, ob der Entscheider oder die Entscheiderin eine Idee hat, wie die Weichen innerhalb der Organisation zu stellen sind, sodass eine Lösung des Problems wahrscheinlicher wird. Eine Idee also, wie soziale Systeme funktionieren, wie man klug an ihnen arbeiten kann und was die eigene Aufgabe ist.

Wie dies gelingen kann, möchte ich Dir heute am Beispiel der akquinet NEXT GmbH zeigen. In einer neuen Episode des intrinsify Podcast erzählt Geschäftsführer Lutz Tschense uns, wie sie es geschafft haben, mit Hilfe eines organisationalen Schutzraums innerhalb von nur zwei Wochen die schleswig-holsteinischen Impfzentren mit Software auszustatten. Jawohl! Ein öffentlichkeitswirksames Mamutprojekt ohne genaue Lösungsidee. In zwei Wochen. Viel Spaß beim Zuhören!

 

Die Podcastepisode:

Mehr zum Podcast:
Alle Folgen in der Übersicht

Wer schreibt hier überhaupt?

Ich bin Elisabeth Neuhaus – noch ein neues Gesicht im intrinsify Newsletter. Bei intrinsify bin ich zuständig für die Konzeption und Umsetzung neuer Akademieprodukte. Außerdem moderiere ich Sessions – sowohl im Rahmen unserer intrinsify Ausbildung für Future Leadership, als auch bei Inhouse-Formaten. 

Ich habe mich der Frage, wie Organisationen funktionieren und wie Veränderung in Organisationen gelingen kann zuerst mit der klassischen Managementlehre genähert – über Prozessoptimierung und Kennzahlen – und das Potenzial des Menschen vermisst.

Damals dachte ich „Hör doch mal einer den Leuten in der Organisation zu, da liegt das Potenzial ganz offen rum und keiner sieht‘s, weil sie alle zu beschäftigt damit sind, ihre Zahlen, Ziele und Prozesse auf der grünen Wiese anzuschauen!“

Ich habe dann mit der Psychologie weitergemacht und war irgendwann genervt von meiner eigenen Weichspülerei und davon, an Menschen und ihren Einstellung rum zu schrauben.

Nicht das ich den psychologischen Zugang prinzipiell schlecht finden würde – im Gegenteil: weil ich weiß, wie viel es mir gebracht hat, will mein Retterkomplex diesen Zugang am liebsten gleich jedem aufoktroyieren.

Aber es hat nie funktioniert. Ich habe mit Heerscharen an Führungskräften gearbeitet und reflektiert was das Zeug hält. Über Kommunikation, Verantwortung, Innovationsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft. Über Ressourcen und Motivation. Über Haltung. Ich glaube schon, dass die jeweiligen Individuuen daraus auch etwas mitgenommen haben. Die Organisation hat sich jedoch nicht verändert. Zumindest nicht so und in dem Tempo, in dem ich das – als zugegebenermaßen ungeduldiger Mensch – für den Preis, der für meine Leistung bezahlt wurde, akzeptabel fand.

Dann kam Future Leadership und die Systemtheorie. Und mit ihr solche Geschichten wie die von Lutz. Geschichten, die mir Mut gemacht haben, dass es doch eine logische Erklärung für meine Störgefühle und Unzufriedenheit mit meiner eigenen Wirksamkeit gibt. Geschichten und Erkenntnisse, die plötzlich eine Klammer um die unterschiedlichen Sichtweisen auf Organisationen gelegt haben. Und genau diese Geschichten will ich Dir ab heute erzählen. Im intrinsify Podcast. Alle 4 Wochen.

PS: Du hast auch ein erfolgreiches Organisationsprojekt abgeschlossen oder eine andere spannende Geschichte aus eurer Organisation zu erzählen, auf die sich ein Blick mit der Future Leadership Brille lohnt? Dann schreib mir gern an intrinsifypodcast@intrinsify.de.

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