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Du kannst aus jedem Thema ein Problem machen

Wie Du Dich durch Lösungen besser positionieren kannst

Bildnachweis: © kraphix- depositphotos.com

Da staunten unsere Zuhörer und -seher nicht schlecht, als wir in unserer Session beim pathfinder festival zum Schluss kamen: „Ihr könnt aus jedem Thema ein Problem machen.“ Erst kurzzeitig irritierte Gesichter, dann das eine oder andere Schmunzeln und schließlich schallendes Gelächter. Und im Anschluss an die Session selbst: rege Diskussion auf Twitter.

Aber im Ernst, Scherz beiseite: Du kannst aus jedem Thema ein Problem machen. Dann nämlich, wenn Du Dich in die Kommunikation mit der Öffentlichkeit begibst und Deine Bekanntheit steigern willst.

Denn genau in dem Moment kommst Du nicht weit, wenn Du Dich über ein Thema positionierst. Aber warum? Und wie gehst du überhaupt an die Öffentlichkeit?

Das thematische Problem oder das problematische Thema?

Wer mehr Aufmerksamkeit auf sich und sein Produkt, seine Dienstleistung lenken will, der kommt nicht umhin, sich auf die eine oder andere Weise ins öffentliche Getümmel zu stürzen. Da kommt es Dir natürlich gelegen, dass Du das nicht mehr machen musst, indem Du von Tür zu Tür gehst oder am Tag zehn Stunden am Telefon hängst, um Dich wie Sauerbier anzupreisen. Sondern dass Dir dank Globalisierung und fortschreitender Technologisierung der Kommunikation die Türen des World Wide Web so weit offen stehen wie nie zuvor. Und das – im höchsten Maße – gänzlich kostenfrei.

Aber ob jetzt im Austausch an der Haustür, am Telefon oder per Social Media, eine Frage bleibt: Warum soll Dein Publikum Dir Aufmerksamkeit schenken? Was macht Dich besonders? Warum sollen sie gerade Dir ihre kostbare Zeit schenken und am Ende gar einen Auftrag erteilen?

Problem lösen!

Dass Du Dich mit dem Thema New Work bestens auskennst, wird Dir da genauso wenig helfen, wie wenn Du Dich Experte für Scrum, Digitalisierung oder Agilität schimpfst. Denn damit bist Du einer von vielen. Und wenn Du nicht gerade Prof. Dr. Von-und-Zu mit Lehrauftrag an einer renommierten Hochschule bist, diskutiert weiter jeder Klient mit Dir über Dein Honorar – schließlich bietet einer der vielen anderen ihr Training günstiger an als Du.

Was ist es also dann? Naja, Du darfst Dich eben nicht über das Thema positionieren, sondern über ein Problem. Und nun weißt Du ja, dass Du aus jedem Thema ein Problem machen kannst.

Wie tust Du das konkret? Indem Du Dir vor Augen führst, mit welchem Problem beziehungsweise mit welchen Fragestellungen Deine Klienten auf Dich zukommen. Dabei formulierst Du sehr genau, wie diese das Problem in Worte fassen. Und schaust im zweiten Schritt hinter die Kulissen, indem Du hinterfragst, welches Problem sie tatsächlich haben, das sie alle verbindet. Dies ist das Kernproblem, über das Du Dich in Deiner Kommunikation mit der Öffentlichkeit positionierst. 

Und nun in die Welt damit

Klasse, nun hast Du Dich also positioniert, noch dazu wertvoll für Deinen Klienten. Denn Du verstehst ihn, sein Problem – und noch dazu löst Du dieses Problem, bietest ihm eine Methode und machst ein klares Lösungsversprechen damit auf. Mit diesen drei Elementen – Problem, Methode, Lösung – kannst Du Dich also nun daran machen, Deinen Content vorzubereiten und ihn an die Welt zu senden. Aber wohin damit?

Klar, Zeit und Mühe musst Du nach wie vor investieren. Und wenn Du jetzt glaubst: „Das schaffe ich nie! Das sind doch viel zu viele Kanäle, auf denen ich da regelmäßig präsent sein muss.“ Dann können wir Dich beruhigen und möchten dir Drei Tipps an die Hand geben, die Dir für den Start einiges erleichtern werden.

  1. Tanze nicht auf allen Hochzeiten. Sprich Kanälen.

An dieser Stelle darfst Du ruhig Mut zur Lücke beweisen, denn es ist gar nicht nötig, dass Du Teil jedes einzelnen Social-Media- und Business-Kanals bist. Noch dazu solltest Du Dich auf den Kanälen, die Du in Zukunft regelmäßig mit wertvollem Content bespielst, wohlfühlen. Baue Kanäle aus, auf denen Du bereits ein Netzwerk hast, und überlege Dir, auf welchen weiteren Kanälen Du Dein Zielpublikum am ehesten ansprechen wirst.

  1. Sende Content, der aktuelle Relevanz hat.

Mach Dir aktuelle Diskussionen, Sachverhalte oder auch saisonale Ereignisse zunutze. Selbstverständlich tust Du das nicht durch leere Kommentierung, sondern indem Du diese auf Deine Inhalte überträgst. Dadurch erhöhst Du zum einen Deine Reichweite und Aufmerksamkeit bei Deinem Zielpublikum und machst Dich zum anderen interessant für Medienvertreter.

  1. Entscheide Dich für mindestens ein Periodikum.

Dein Publikum weiß es zu schätzen, wenn es in regelmäßigen Abständen verlässlich wertvollen Content von Dir erhält. Ob Du Dich dabei für einen Blog, einen Newsletter, eine Video-, Podcast-, E-Book-Reihe oder Ähnliches entscheidest, ist Dir überlassen – und hat wiederum viel damit zu tun, in welchem Element Du Dich am wohlsten fühlst und am authentischsten wirkst. Wichtig ist nur, dass Du Dich für mindestens eines dieser Periodika entscheidest.

Am 06.06.2019 wird Oliver Gorus den Mitgliedern von intrinsify in einem Kaminworkshop bei Fragen zur Positionierung zur Seite stehen und Dir helfen, Dich selbst zu positionieren und Deine Position umzusetzen. Die Anmeldung ist bereits möglich!
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Geschrieben von

Blogauthor Henrike Kauder & Tobias Pursche intrinsify.me
Henrike Kauder & Tobias Pursche

Henrike ist Texterin bei der Agentur Gorus und in den sozialen Netzwerken wie ein Fisch im Wasser unterwegs. Tobias ist dort als Publicity Manager und mit geballter Marketingerfahrung sowie seinem unverwüstlichen Humor im Einsatz. Gorus selbst gehört zu den renommiertesten Agenturen für die Positionierung von Persönlichkeiten in der Öffentlichkeit im deutschsprachigen Raum.

Ihre Teams sind klein und sitzen an verschiedenen Standorten. Jedes Team ist eine eigene Firma, mit eigener Bilanz, eigener Kundschaft und voller Verantwortung für die eigene Wirtschaftlichkeit.
Und weil die Teams klein und hochspezialisiert sind, brauchen sie kein Management. Und weil sie kein Management haben, brauchen sie auch keine Meetings, keine Jahresziele, keine Planungsrituale und keine Budgets. So arbeiten sie in echter Teamarbeit von morgens bis abends für ihre Klienten – komplett ohne formale Hierarchien.

Erschienen am

Donnerstag, 21. Februar 2019

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