Artikel getaggt mit "Wertschöpfung"

Wie sieht ein gutes Arbeitszeugnis aus?

Mark Poppenborg   7 Kommentare  

Vor- und Nachteile verschiedener Arbeitszeugnis-Verfahren Jürgen verlässt das Unternehmen. Er will sich beruflich verändern. Auch wenn sich das für die, die da bleiben, immer etwas doof anfühlt, ist es letztlich ein ganz normaler Schritt. Passiert jeden Tag – auch in den besten Betrieben. Und weil das so ist, kommt EIN Thema immer wieder auf den Tisch: Das Arbeitszeugnis. Auch Jürgen braucht das jetzt für seinen nächsten Job. Und er kriegt es auch. Denn jeder Arbeitnehmer hat das Recht auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, sprich, ein Arbeitszeugnis MIT einer Leistungsbewertung. Diesen Rechtsanspruch auf Leistungsbewertung teilt sich Deutschland übrigens nur noch mit der Schweiz. Nach der Rechtsprechung muss das Zeugnis wohlwollend formuliert sein, um dem Arbeitnehmer das „berufliche Fortkommen nicht zu erschweren“. Schön… weiterlesen

Warum Du keine Tickets kaufen musst, um Theater dargeboten zu bekommen

Lars Vollmer   Keine Kommentare  

Ja, Du hast richtig gelesen, um ein Schauspiel zu beobachten, musst Du keine Karten kaufen. In Organisationen wird dies auch kostenlos gespielt. Geschönte Zahlen, geheuchelte Zustimmung, vertuschte Informationen und imposante Statussymbole inklusive. Leider handelt es sich dabei um eine sehr teure Form der Verschwendung, weil immer dann, wenn solch ein Theater gespielt wird, die wertschöpfende Arbeit im Unternehmen Pause hat. Das Verhalten und die Kommunikation gleichen einer Bühnenaufführung, weil ihr hauptsächlicher Zweck nur darin liegt, den formalen Strukturen der Organisation gerecht zu werden. Dafür wird ja gerne machthungrigen Managern die Schuld gegeben. So einfach ist das aber nicht. Denn ein kleiner Ausflug in die Systemtheorie zeigt, dass wir Organisationen auch ganz anders betrachten können. Nehmen wir also mal an, dass… weiterlesen

NewWork 3 Schritte-Check: Ist meine Change Maßnahme wirksam?

Mark Poppenborg   5 Kommentare  

Drei Schritte, um sinnvolle von sinnlosen New-Work-Maßnahmen zu unterscheiden Martens ist verzweifelt. Sinnierend geht er in seinem Büro auf und ab, eine steile Falte auf der Stirn. Er will das Unternehmen seines Vaters moderner aufstellen. Dafür braucht er Mitarbeiter, die mitdenken. Nicht einfach nur Erfüllungsgehilfen. Und ihm ist klar, dass es dafür auch andere Rahmenbedingungen für die Arbeit braucht. Mit New Work, das wusste er, spielte man ganz vorn mit. Also steht seit kurzem ein Kicker im Pausenraum. Zusätzlich bietet ein Wasserspender jedem Mitarbeiter noch kostenloses Durstlöschen. Und einer seiner Führungskräfte nimmt gerade eine Auszeit von sechs Monaten. Das ist doch was. Und trotzdem hat Martens das Gefühl, dass sich nichts bewegt. Nicht in den Köpfen der Mitarbeiter. Und auch… weiterlesen