Artikel getaggt mit "Kommunikation"

Die zwei wesentlichen Erkenntnisse nach zwei Monaten virtuellen Trainings  

Katharina Staudinger   2 Kommentare  

Danke Corona! Die virtuellen Trainings werden unsere Präsenzformate teilweise ablösen Seit Ende März führen wir virtuelle Trainings für Organisationsdesign durch – eine Idee, die wir schon vor dem Corona Lockdown hatten, aber durch Corona umgesetzt haben. Nach zwei Monaten virtuellen Live-Trainings bin ich davon überzeugt, dass dieses Format einen Teil unserer Präsenzformate der intrinsify Akademie ablösen wird. Von dieser Überzeugung sind wir im intrinsify Team selbst überrascht worden. Die zwei wesentlichen Erkenntnisse dazu möchte ich heute mit Dir teilen:   Erkenntnis 1: Mehr Wirksamkeit  Modernes Organisationsdesign und Future Leadership basieren auf der Systemtheorie. Eine Theorie, die nicht intuitiv ist – im Gegenteil. Es ist, als öffnet sich die Büchse der Pandora: Nach und nach gewinnen die Teilnehmer unserer Future Leadership Ausbildungen… weiterlesen

Der Ruf nach Klärung ist selten einer nach Regeln

Mark Poppenborg   3 Kommentare  

Sollte ich als Chef Regeln erlassen? Was solltest Du tun, wenn Deine Mitarbeiter nach Klärung rufen? Wenn Mitarbeiter unterschiedlicher Meinung sind? So wie es jetzt oft der Fall ist, wo im Zuge von Corona so viele neue Unsicherheiten entstehen. Womöglich bist Du versucht, die Klärung mit einer eindeutigen Regel herbeizuführen. Doch solltest Du diesem Impuls wirklich nachgehen? Was spricht dafür und was dagegen? Darum soll es heute gehen. Nehmen wir an, Deine Mitarbeiter arbeiten im Einkauf. Sie müssen sich nach neuen Lieferanten umsehen, weil viele Lieferketten zusammengebrochen sind und es zügig Alternativen braucht. Die bisherigen internen Absprachen haben ihre Gültigkeit verloren bzw. passen nicht zu der Situation. Bislang hatte man sich auch über die Werksgrenzen hinweg mit Kollegen gleicher Warengruppen… weiterlesen

Was heißt es MIT statt AN den Mitarbeitern zu arbeiten?

Mark Poppenborg   Keine Kommentare  

Unternehmen bestehen nicht aus Menschen Bestünden Unternehmen aus Menschen, dann ließe sich das in ihnen stattfindende teils idiotische Verhalten nur dadurch erklären, dass die Mitarbeiter Idioten sind. Und dann kann man nur mit Reparatur oder Rausschmiss der Mitarbeiter reagieren. Spätestens die Beobachtung, dass die gleichen Mitarbeiterinnen in anderen Domänen ihres Lebens ganz kluge Dinge tun, bringt dieses Denkgebäude jedoch kräftig ins Wanken. Deshalb – das weißt Du sicher schon – setze ich mir ja eine andere Brille auf und folge der Überzeugung: »Unternehmen bestehen nicht aus Menschen«. Das klingt zwar schräg, hilft aber, dem Geschehen in Unternehmen auf den Grund zu gehen.

Viel reden hilft viel – agile Transformation bei DATEV

Lena Stiewe   Keine Kommentare  

Wie das Unternehmen DATEV den Kunden in das Zentrum der Kommunikation rückt In der 16. Episode der „Gesichter der Neuen Wirtschaft“ spreche ich mit Christian Kaiser und Alper Aslan von DATEV. In einem sehr knackigen, kurzweiligen Gespräch tauschen wir uns über ihre fortwährende interne Kommunikation, die Weiterentwicklung ihrer Organisation und über Methoden wie interne Barcamps aus.

Über Kooperation zu Cocreation – Wie ihr gemeinsam besser zusammenarbeitet

Lena Stiewe   Keine Kommentare  

Tanja le Forestier auf unserem ersten Festival Tanja le Forestier ist Transformationsbegleiterin und System-Designerin für eine moderne Arbeitswelt – auf dem Festival zur Zukunft deiner Arbeit hat sie über den Weg von Konkurrenz über Kooperation hin zu Co-Creation gesprochen und so konkret aufgezeigt, wie sowas in einem Team aussehen kann. Hier siehst Du nun ihren Vortrag aus der Druckbetankung.

Wer Kollegen respektieren will, muss sie ignorieren

Mark Poppenborg   21 Kommentare  

Warum Du Deinen Kollegen womöglich systematisch unrecht tust: Die Tür öffnet sich und ein gut gekleideter und leicht unsicher wirkender Mann betritt den Meetingraum, in dem ich es mir bereits bequem gemacht habe. Ich sitze an einem Tisch, vor mir ein DIN A5 Block und ein Stift. Daneben der aufgeklappte Rechner mit Notizen. Ich bitte ihn, sich hinzusetzen. Ich versuche durch eine möglichst freundliche Ansprache die Stimmung im Raum ein wenig zu lockern und stelle ihm vor, worum es geht. Ich würde ihn zu seinem Unternehmen befragen – es ginge um eine Struktur- und Kulturanalyse. Und im Zuge meiner Erklärung fallen zwei Sätze, die bei mir nahezu immer an dieser Stelle fallen: „Sie interessieren mich als Person nicht. Im Gegenteil,… weiterlesen

Suche nicht nach guten Chefs

Lars Vollmer   4 Kommentare  

Ob aus eigener Erfahrung oder aus hitzigen Diskussionen in der Teeküche, mit Sicherheit kennst auch Du einen: so einen richtig fürchterlichen Chef. Auch ich musste kürzlich wieder an einige Exemplare denken, veranlasst durch – leider mal wieder – den so häufig unsäglichen Horst Seehofer. Nun soll hier nicht der Platz sein, seine Politik zu kritisieren oder zu befürworten oder gar eine grundsätzliche Gender-Debatte anzustoßen, aber das Beispiel ist einfach zu herrlich: Nachdem Horst im März noch stolz anlässlich der Gründung seines Heimatministeriums vor die Presse tritt und dabei, wie die Süddeutsche Zeitung es so schön beschreibt, seine »Boygroup« präsentierte, sitzt er im Mai demonstrativ neben einer Frau. »Vielleicht können Sie auch zur Kenntnis nehmen, dass ich an meiner Seite eine Frau… weiterlesen

Hast Du zu viele digitale Bekanntschaften?

Markus Albers   2 Kommentare  

Es ist heute einfacher denn je geworden, ein großes Netzwerk interessanter Menschen digital zu organisieren. Problematisch wird es dann, wenn einen diese Kontakte auch im richtigen Leben treffen wollen. Ich treffe Peter beim Italiener um die Ecke. Wir haben mal zusammen an einem Projekt gearbeitet, uns gut verstanden, sind auf diese unverbindliche Art in Kontakt geblieben, die heute so verbreitet ist: Wir folgen uns gegenseitig auf Twitter, sind bei Facebook befreundet, das schafft die Illusion von Nähe und hält einen tatsächlich ziemlich gut auf dem Laufenden, was beim anderen so los ist. Auf diese Weise ein großes, durchaus internationales Netzwerk haben zu können ist eine der großen Errungenschaften der Digitalisierung, das meine ich ganz unironisch. Das Problem entsteht immer dann,… weiterlesen

Warum Mitarbeiter das Intranet nicht nutzen

Mark Poppenborg   3 Kommentare  

„Hey Klaus, spannendes Thema, oder?“ Thomas reicht seinem Geschäftsfreund das Besteck rüber. Die beiden treffen sich auf einer Konferenz zum Thema „Open Knowledge – Transparenz im Unternehmen“. Es ist Mittagspause. „Ja, ist super! Passt bei uns gerade total rein. Wir haben nämlich vor einiger Zeit so ein Social Intranet eingeführt. So, wie das der Typ eben beschrieben hat.“ „Ach echt“, fragt Klaus neugierig, während er nach einem passenden Beilagen-Salat Ausschau hält. „Und, wie läuft‘s?“ Thomas‘ Gesicht verfinstert sich. „Ach, überhaupt nicht. Meinst Du, da würde mal einer was Interessantes posten? Wenn sie überhaupt was reinschreiben, dann nur oberflächlichen Kram. Meine Leute nehmen das bisher überhaupt nicht an!“ Wieder in der Firma, klickt sich Thomas gleich ins Intranet. Der letzte Eintrag… weiterlesen

Warum Du keine Tickets kaufen musst, um Theater dargeboten zu bekommen

Lars Vollmer   Keine Kommentare  

Ja, Du hast richtig gelesen, um ein Schauspiel zu beobachten, musst Du keine Karten kaufen. In Organisationen wird dies auch kostenlos gespielt. Geschönte Zahlen, geheuchelte Zustimmung, vertuschte Informationen und imposante Statussymbole inklusive. Leider handelt es sich dabei um eine sehr teure Form der Verschwendung, weil immer dann, wenn solch ein Theater gespielt wird, die wertschöpfende Arbeit im Unternehmen Pause hat. Das Verhalten und die Kommunikation gleichen einer Bühnenaufführung, weil ihr hauptsächlicher Zweck nur darin liegt, den formalen Strukturen der Organisation gerecht zu werden. Dafür wird ja gerne machthungrigen Managern die Schuld gegeben. So einfach ist das aber nicht. Denn ein kleiner Ausflug in die Systemtheorie zeigt, dass wir Organisationen auch ganz anders betrachten können. Nehmen wir also mal an, dass… weiterlesen