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Artikel getaggt mit "Mitarbeiter"

Verantwortungsübernahme? Nicht mit unseren Mitarbeitern

Christiane Kühne und Larissa Clasen   8 Kommentare  

Immer wieder erfahren wir in Gesprächen von Mitarbeitern, hören von Kundinnen oder in unserem Freundeskreis, wie sehr sie sich Verantwortung und Mitsprache in ihren Unternehmen wünschen. Wir spüren förmlich die Motivation, wirken zu wollen. Und doch scheint es noch zu oft, als ob die formale Führungskraft am Ende das entscheidende Zünglein an der Waage ist und nicht konsequent genug Verantwortung abgibt. Die letzte Meile zu gehen, an die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter glauben und sie beflügeln zu wollen, scheint manchmal noch zu schwer. Zwei mögliche Unterhaltungen, die wir selbst schon oft so gehört haben, verdeutlichen das vielleicht noch ein wenig mehr:  Neulich im Management-Meeting … „Unsere Abteilungsleiter sind total überlastet. Wenn wir nicht aufpassen, haben wir bald den nächsten Burnout-Fall…. weiterlesen

Warum eine Führungskraft kein Coach sein kann

Jana Meitzner und Katharina Staudinger   13 Kommentare  

Viel wurde in den letzten Jahren über die neue Rolle und die neuen Aufgaben von Führungskräften diskutiert. Auch beim vergangenen intrinsify Konzernevent in Hamburg setzten wir uns intensiv damit auseinander. Wir diskutierten Fragen wie: Wenn die Anforderungen in den Kundenmärkten immer dynamischer und komplexer werden und Organisationen als Antwort darauf vernetzter und selbstorganisierter agieren müssen, gibt es dann zukünftig überhaupt noch die klassischen Führungsaufgaben? Was ist die zukünftige Rolle einer Führungskraft? Gibt es sie überhaupt noch und wenn ja, wie sieht das dann genau aus? Wir lesen und hören in diesem Zusammenhang auch oft Forderungen wie „Führungskräfte müssen mehr auf Augenhöhe agieren und Dienstleister im Sinne von Problemlösern für ihre Mitarbeiter sein”. Die Rolle der Führungskraft müsse sich verändern – auch… weiterlesen

Recruiting: Worauf es im 21. Jahrhundert ankommt

Mark Poppenborg   6 Kommentare  

Die Gefahr der digitalen Verblödung im Recruiting In Zeiten von Bots und asynchronen Videointerviews stellt sich die Frage, worauf es beim Recruiting wirklich ankommt. Denn was viele Recruiter bei all der Begeisterung über Digitalisierung und die Hoffnung auf Verbesserung ihrer Kennzahlen übersehen: Am Ende kommt es darauf an ob ein Team Höchstleistung erbringen kann, nicht ob ein Einzelner über errechnete Fähigkeiten verfügt. Ein Bewerbungsprozess aus dem 21. Jahrhundert Jan stolpert bei seiner Suche nach interessanten Jobs über eine Stellenanzeige bei LinkedIn. Er macht sich auf den Weg zu der Bewerberseite des Unternehmens und startet den Bewerbungsprozess. Erfreut stellt er fest, dass sein Lebenslauf nicht angefragt wird. Auch ein Assessment Center steht nicht in Aussicht. Das fand er immer schon albern,… weiterlesen

Die Befreiung der Doppelagenten

Mark Poppenborg   2 Kommentare  

Wieso es für Selbstorganisation keine High Performer braucht: Ich kriege häufig zu hören, dass man für Selbstorganisation einen ganz bestimmten Mitarbeitertyp bräuchte. Es wolle nämlich nicht jeder Verantwortung übernehmen, heißt es. Manche Menschen bräuchten jemanden, der ihnen sagt, wo es langt geht. Ich behaupte: Die Arbeit in einem – nennen wir es mal – post-tayloristischen Unternehmen ist erfrischend leicht im Vergleich zu den Herausforderungen, die im Traditionsunternehmen zu bewältigen sind. Doppelagenten im Einsatz In der packenden und hochkarätig besetzten Neuauflage der John le Carré Verfilmung „Dame, König, As, Spion“ aus dem Jahre 2011 kann man sich ein Bild davon machen. Oder in den aktuellen Nachrichten. Ich bleibe aber lieber bei der Fiktion. In dem Film muss sich der von Colin Firth… weiterlesen

Mit meinen Leuten geht das nicht

Mark Poppenborg   6 Kommentare  

6 Gründe, warum Führungskräfte immer an der Kompetenz ihrer Mitarbeiter zweifeln   »Bei Google geht das vielleicht, da arbeiten ja nur High Potentials. Oder in der Unternehmensberatung, wo 90% der Mitarbeiter Akademiker sind. Mit meinen Leuten geht das aber nicht.« Vielleicht geht Dir dieser Gedanke manchmal auch durch den Kopf. Oder Dein Chef sagt so etwas hinter verschlossenen Türen. Mehr Verantwortung an die Mitarbeiter abgeben1, Entscheidungen an den Ort des Geschehens delegieren, die Arbeit selbst einteilen lassen – das klingt grundsätzlich ja alles ganz sinnvoll. Aber dazu braucht man natürlich Mitarbeiter, die auch Verantwortung übernehmen wollen und die im Stande sind, selbst Entscheidungen zu treffen. Das stimmt natürlich. Wenn Mitarbeiter keine Verantwortung übernehmen wollen und keine Entscheidungen treffen können, dann… weiterlesen

8 Dinge die jeder über New Work wissen sollte

Mark Poppenborg   3 Kommentare  

Egal ob als Manager, Mitarbeiter, Unternehmer, Berater, man hat immer zu wenig Zeit, um sich mit den neuen Trends auseinanderzusetzen, die einem in Wirtschaftsmagazinen, auf Konferenzen und in Seminaren näher gebracht werden könnten. Der Alltag fordert schon genug. Und wer schon ein paar Jahre arbeitet, der hat gelernt, nicht gleich jeder neuen Mode nachzulaufen. Viele vermeintliche Megatrends sind eh nur heiße Luft. Deshalb ist es auch gar nicht so dumm, sich nicht stundenlang mit jedem neuen Label auseinanderzusetzen. Und wie ist es mit New Work? Hier sind 8 Dinge, die jeder über New Work wissen sollte. 1) New Work ist ein Klammerbegriff Dass New Work bald kein Thema mehr ist, davon ist nicht auszugehen. Vielmehr werden einzelne Aspekte von New… weiterlesen

Die 4 typischsten Denkfehler im Change Management

Mark Poppenborg   Keine Kommentare  

…und warum sie so schädlich sind. Schon um die 80 ist sie, die alte Dame. Und sie rockt den Saal noch immer. Andere in ihrem Alter haben die Bühne längst verlassen. Vergessen oder zumindest verdrängt – durch jüngere, buntere Paradiesvögel. Aber „Change“ ist nicht wegzudenken. Mit ihren Helfern und Helfershelfern – Change Agents, Change Teams, Change Communication, Change Management – tourt sie durch sämtliche Unternehmen dieser Welt. Denn Wirtschaften hat heute nun mal mit stetiger Veränderung zu tun – und so kommen wir nicht umhin, die Dame ins Boot zu holen. Meist scheitern die Gigs jedoch an der Kulturfrage. Den neuen Logistikprozess hat man sich relativ schnell überlegt. Den Weg zu kürzeren Angebotsdurchlaufzeiten auch. Aber dass die Leute die neue… weiterlesen

Regression zur Mitte: Wie Du bei der Führung von Mitarbeitern Deine Wirkung überschätzt

Mark Poppenborg   2 Kommentare  

Warum wir mithilfe der Falsifikation besser fragen sollten, warum etwas nicht geht ‚Irgendwas stimmt mit Martens nicht. Ich bin doch ganz anderes von ihm gewohnt…‘ Wenn du als Chef so etwas denkst, dann bist du ratzfatz in der Pflicht, oder? Eine Führungskraft hat schließlich dafür zu sorgen, dass ihre Schäfchen zur Höchstform auflaufen. Und davon auch bestenfalls nie wieder abrücken. Was tust du also als verantwortungsbewusster Chef? Richtig. Du bestellst Martens in dein Büro. Und weil du einer von den Guten bist, weißt du auch, dass Druck nichts bringt. Du sorgst also dafür, dass Martens sich in deinem Büro wohl fühlt. Du lobst ihn ein bisschen. Du sagst, dass er sich getrost immer melden kann, wenn er mal Fragen hat…. weiterlesen

Kein Mitarbeiter kann sich leisten auf Appelle zu hören

Mark Poppenborg   Keine Kommentare  

Gute Führung sucht nach dem Sinn im Unsinn und verzichtet auf Appelle. Winterferien. „Blau Gelb“ und der „VFB“ suchen händeringend einen Ort, an dem sie in den nächsten Wochen trainieren können. Die Stadt hat jedoch nur eine nutzbare Sporthalle. Was tun? Auswürfeln? Lose ziehen? Die Idee der Trainer: Die beiden Mannschaften teilen sich die Halle. Faire Idee. Aber: Wer die „Teufelskicker“ kennt, weiß um die erbitterte Feindschaft der beiden Vereine im Raum Stuttgart. Die Sterne stehen also nicht besonders günstig für ein faires Miteinander der beiden Mannschaften. Die Trainer tun ihr Bestes. Sie appellieren an den Sportsgeist der Kontrahenten. Klar, sind sie Gegner auf dem Platz. Aber hier haben sie doch das gleiche Ziel: Sie wollen die Ferien zum Trainieren… weiterlesen

Wieso eine Fehlerkultur bei der Arbeit Unfug ist

Mark Poppenborg   Keine Kommentare  

Fehler vs. Irrtum Wenn euer Kleiner zum ersten Mal eine Treppe herunter steigen will, werdet ihr ihn dann einfach kopfüber runterstürzen lassen? Nach dem Motto: „Dann weiß er, dass das so nicht geht“? Nach mehreren Stürzen und Blessuren wird er dann wohl begriffen haben, dass man am besten rückwärts runter klettert, wenn man sich noch nicht so sicher auf seinen zwei Beinen bewegt. Das macht doch kein Mensch! Vielmehr werden wir dem Kleinen doch gleich am Anfang sagen, dass Rückwärts-Krabbeln die beste Alternative für den Einstieg ins Treppen-Geschäft ist. Warum denn damit hinter dem Berg halten? Fehler zulassen ist hip. Unternehmen tun heute aber oft genau das, sie fordern Fehler geradezu ein: „Mitarbeiter müssen Fehler begehen dürfen. Denn aus Fehlern… weiterlesen

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